Tipps für Gartenpflanzen
Tipp 3:
Hortensien und Kamelien
Hortensien
Am Heimatstandort in Japan und Korea wachsen Hortensien als dichte Ufervegetation an Bächen und Flüssen. Sie brauchen daher eine hohe Luft- und Bodenfeuchte und sollten entsprechend an einem feuchten und hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung gepflanzt werden.
Wichtig ist die Einhaltung des richtigen pH-Werts der verwendeten Erde, die je nach Art mehr oder weniger sauer sein muss. Denn von Natur aus sind Hortensien weiß, rot oder rosa; blaue Hortensien erhalten ihre Farbe, indem sie in einen mit Floragard Rhodohum Moorbeeterde verbesserten, sauren Boden mit einem pH-Wert unter 4,5 gepflanzt werden. Für das Pflanzen von roten, rosafarbenen und weißen Hortensien wird Floragard Florahum Pflanzerde mit einem pH-Wert um 6,0 verwendet.
Kamelien
Die Kamelie gehört zu den wenigen Winterblühern und wird daher die Königin des Winters genannt. Auch sie bedarf einer hohen Luftfeuchtigkeit und eignet sich nicht als Zimmerpflanze in geheizten Wohnungen.
Frostharte Sorten wie die Camelia japonica lassen sich im Garten überwintern, sofern sie vor Ostwinden und der Wintersonne geschützt sind. Frostempfindliche Sorten werden in Kübeln gehalten und bei 5 bis 10 °C überwintert. In jedem Fall benötigen Kamelien einen humosen, leicht sauren Boden. Pflanzen Sie also sowohl im Garten wie auch in Kübeln in Floragard Rhodohum Moorbeeterde.
Ausschließlich mit kalkarmem Wasser gießen, am besten mit Regenwasser. In der Ruhezeit von Oktober bis zum Ende der Blüte weniger gießen, um Wurzelfäule zu vermeiden. Regelmäßiges Übersprühen der Pflanze zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ist günstig. Gedüngt wird nur von April bis August.
Übrigens: Mit Beginn der Knospenbildung sollte die Pflanze nicht mehr gestört werden. Schon ein Drehen des Kübels kann einen Knospenabfall zur Folge haben.
