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Kaufen kann der Gärtner Saatgut oder auch fertige Pflanzen. Die Pflanzen werden auf Kürbis-Sämlingen gezogen und sind daher besonders kräftig und resistent gegen Pilzkrankheiten.

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Die Salat-Gurke im Gewächshaus ist schon zwei Wochen nach der Blüte reif zur Ernte. Damit der Geschmack die volle Güte erreicht, sollte geerntet werden, wenn die Gurken kleiner sind als die, die üblicherweise zum Kauf angeboten werden. Wird die Gurke gelb, war sie zu lange am Busch und muss zum Nutzen der Pflanze umgehend entfernt werden.
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Gurken aus dem eigenen Garten
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    Gurken aus dem eigenen Garten

    Gurken aus dem eigenen Garten gibt es als Freilandgurke und als Salatgurke, die man nur im Gewächshaus ziehen kann. Moderne Züchtungen haben geringe Kerngehäuse, sind nicht bitter und sogar mehltauresistent.

    Kaufen kann der Gärtner Saatgut oder auch fertige Pflanzen. Die Pflanzen werden auf Kürbis-Sämlingen gezogen und sind daher besonders kräftig und resistent gegen Pilzkrankheiten.

    Die Aussaat

    Ab März kann man als Gewächshausbesitzer die Gurken-Saat ausbringen. Auch auf der Fensterbank ist dies möglich, doch hier sollte man bis April warten, denn sind die Pflanzen beim Umsetzen in den Garten zu groß, ist dies nicht ideal. Für die Aussaat werden zwei bis drei Samen in einen Topf gesetzt und mit Erde bedeckt. Gleichmäßige Feuchte ist wichtig und gute Anzuchterde. Der kräftigste Sämling im Topf darf bleiben, die anderen werden entfernt. Am besten ist es für den Sämling, wenn zunächst der Topf nur halb voll mit Erde war und erst jetzt aufgefüllt wird. Denn das fördert die Wurzelbildung.

    Pflanzen im Gewächshaus

    Im vierjährigen Abstand kann man im Gewächshaus an die gleiche Stelle Salatgurken setzen. Ist die Pflanze rund 25 Zentimeter hoch, kann das Umsetzen erfolgen. Gut stehen die Gurken in Kübeln, deren Erde man nach der Saison auf den Kompost entsorgt. Die Pflanzen brauchen eine Rankhilfe, zum Beispiel Stricke, die an der Wand befestigt wurden. Ist die Gurkenpflanze bis an die Decke des Gewächshauses gewachsen, wird das obere Ende gekappt. Alle Seitentriebe bis 60 Zentimeter Höhe sollten entfernt werden, da die Früchte sonst auf der Erde liegen würden. Auch die Triebe, die nach der Blüte weiterwachsen, werden abgeknipst.

    Gurken im Freiland kultivieren

    Sollen die Gurken im Freiland wachsen, werden sie erst nach den Eisheiligen hinausgesetzt. Die Gurken brauchen viel Wasser und eine hohe Luftfeuchte. Idealerweise gießt man mit Regenwasser, damit dieses nicht zu kalt ist.

    Vorsicht mit den Gurkenpflanzen und ihren Schädlingen

    Wie bei allem anderen Gemüse sollte auf Schnecken geachtet werden. Weiße Fliegen und Spinnmilben sind im Gewächshaus ebenfalls zu Gast. Dazu kann Mehltau kommen. Entgegenwirken kann man mit Vorsicht beim Gießen, damit die Blätter nicht nass werden oder dem Bestäuben mit Netzschwefel.

    Die Salat-Gurke im Gewächshaus ist schon zwei Wochen nach der Blüte reif zur Ernte. Damit der Geschmack die volle Güte erreicht, sollte geerntet werden, wenn die Gurken kleiner sind als die, die üblicherweise zum Kauf angeboten werden. Wird die Gurke gelb, war sie zu lange am Busch und muss zum Nutzen der Pflanze umgehend entfernt werden.

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