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Dabei ist der heimische, auf unseren Wiesen zu findende Klatschmohn oder auch Papaver rhoeas sehr anpassungsfähig. So reckt er je nach den lokalen Gegebenheiten seine dünnen, haarigen Stängel zwischen 30 und 80 cm in die Höhe. Und zu Beginn des Sommers bildet er seine charakteristischen geneigten Knospen und roten Blüten aus, denen die Kapselfrüchte mit ihren unzähligen kleinen schwarzen Samen folgen. 

Die meisten Gartenbesitzer machen ihre ersten Versuche zwar meist mit einjährigen Mohnsorten wie dem Klatschmohn, da diese sehr leicht aus Samen zu ziehen sind, aber dauerhafter und spektakulärer sind meist die Stauden. Zu diesen gehört der isländische Mohn genauso wie der Türkenmohn. Ein Versuch mit Islandmohn kann besonders erfolgreich sein, denn Papaver nudicaule bildet oft an der gleichen Pflanze verschiedenfarbige Blüten aus, sodass eine Staude weiße, gelbe, roséfarbene und rote Blüten erzeugen kann.

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Mohn: Blütenzauber und Eleganz
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    Mohn: Blütenzauber und Eleganz

    Sommerboten der vergänglichen Sorte

    Den Inbegriff eines idyllischen Sommertages stellt für viele Menschen der Spaziergang über eine Blumenwiese mit Mohnblüten dar. Die herrliche, wenn auch vergängliche Pracht, die unser heimischer Mohn mit seinen hochroten Blüten beschert, wird durch viele exotische und gezüchtete Arten oft noch übertroffen. So können manche Mohnblüten bis zu 15 cm große Blüten bilden, die dann in Orange-, Gelb- oder leuchtenden Rottönen das Auge des Betrachters erfreuen.

    Dabei ist der heimische, auf unseren Wiesen zu findende Klatschmohn oder auch Papaver rhoeas sehr anpassungsfähig. So reckt er je nach den lokalen Gegebenheiten seine dünnen, haarigen Stängel zwischen 30 und 80 cm in die Höhe. Und zu Beginn des Sommers bildet er seine charakteristischen geneigten Knospen und roten Blüten aus, denen die Kapselfrüchte mit ihren unzähligen kleinen schwarzen Samen folgen.

    Die meisten Gartenbesitzer machen ihre ersten Versuche zwar meist mit einjährigen Mohnsorten wie dem Klatschmohn, da diese sehr leicht aus Samen zu ziehen sind, aber dauerhafter und spektakulärer sind meist die Stauden. Zu diesen gehört der isländische Mohn genauso wie der Türkenmohn. Ein Versuch mit Islandmohn kann besonders erfolgreich sein, denn Papaver nudicaule bildet oft an der gleichen Pflanze verschiedenfarbige Blüten aus, sodass eine Staude weiße, gelbe, roséfarbene und rote Blüten erzeugen kann.

    Die richtige Pflege des Mohns

    Ein- und zweijährige Mohnsorten lassen sich im Allgemeinen sehr einfach durch ihren Samen vermehren und säen sich häufig auch sehr erfolgreich selbst aus. Dazu die schwarzen Samen im Herbst gleichmäßig auf der Erde verteilen und gleichmäßig feucht halten. Der winterliche Kältereiz regt die Samen dann zum Treiben an.

    Suchen Sie Ihrer Mohnstaude einen sonnigen Platz aus, an der sie endgültig stehen kann, denn sie verträgt es nicht, umgepflanzt zu werden. So kann sie zum Beispiel in einem Staudenbeet mit lockerem und nährstoffreichem Boden sehr gut mit anderen Stauden wie Sonnenhut, Margeriten, Schleierkraut und Vergissmeinnicht kombiniert werden.

    Wässern Sie sparsam und düngen Sie mit organischem Material wie Kompost oder auch Hornspänen. Eine Maßnahme, die dem Mohn Kraft spart, ist es, die verwelkten Blütenstände abzuschneiden, so vermeiden Sie auch, dass die Pflanze sich selbst aussäht, wo Sie es nicht haben möchten. Wenn im Herbst die oberirdischen Teile der Pflanze komplett verwelkt sind, können Sie diese abschneiden, damit die Mohnstaude gesund durch den Winter kommt.

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