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Zitrusbäume erfreuten sich dabei besonders großer Beliebtheit, auch wenn durchaus auch andere Pflanzen in den Orangerien überwinterten. Denn man war auf den Geschmack gekommen und Zitrusfrüchte begannen die Speisekarte der Fürstenhöfe zu revolutionieren. Doch musste man schon sehr reich sein, um sich Orangen, Mandarinen, Kumquats oder Zitronen auf den Tisch holen zu können. Sei es, dass die begehrten Früchte mühsam per Karren aus ihren Anbauländern am Mittelmeer geliefert werden mussten oder dass eine eigene Orangerie die leckeren Früchte produzierte. 

Was den verspielten und verfeinerten Gemütern des Barock sehr zugegen kam, war die Tatsache, dass Zitrushaine und Zitrusfrüchte schon in der Antike sehr beliebte und viel zitierte Früchte waren. So tauchen sie immer wieder in Heldenepen, Gemälden und Liedern alter Meister auf. Und wer im Barock als weltgewandt und kultiviert gelten wollte, musste konnte dementsprechend nicht auf solch Berühmtheiten in seinen Parkanlagen verzichten.

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Dabei ist die eigentliche Haltung eines solchen Exoten gar nicht so schwer, vorausgesetzt man verfügt über einen hellen, kühlen und von Zugluft freien Raum zum Überwintern. Mit einem leicht sauren Substrat aus Humus, lehmiger Gartenerde und Torf und regelmäßigen Düngegaben im Sommer und einem gründlichen Rückschnitt im Frühjahr gedeihen die Pflanzen prächtig.
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Zitrusbäume – Die Zierde der Fürstenhöfe
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    Zitrusbäume – Die Zierde der Fürstenhöfe

    Das Barock – Blütezeit der Orangerien

    Wer ab dem 16. Jahrhundert etwas auf sich hielt, installierte eine Orangerie in seinem Barockgarten. Das zur Schau stellen von Macht und Reichtum war da ja gerade sehr in Mode. So ließen es sich die Europäischen Adeligen sehr viel Geld kosten, exotische Pflanzen in Ihre Gärten zu holen, und betrieben einen unglaublichen Aufwand, diese auch zu erhalten.
    Dazu wurden speziell Gebäude errichtet, in denen die Exoten im Winter untergebracht wurden, die Orangerien.

    Zitrusbäume erfreuten sich dabei besonders großer Beliebtheit, auch wenn durchaus auch andere Pflanzen in den Orangerien überwinterten. Denn man war auf den Geschmack gekommen und Zitrusfrüchte begannen die Speisekarte der Fürstenhöfe zu revolutionieren. Doch musste man schon sehr reich sein, um sich Orangen, Mandarinen, Kumquats oder Zitronen auf den Tisch holen zu können. Sei es, dass die begehrten Früchte mühsam per Karren aus ihren Anbauländern am Mittelmeer geliefert werden mussten oder dass eine eigene Orangerie die leckeren Früchte produzierte.

    Was den verspielten und verfeinerten Gemütern des Barock sehr zugegen kam, war die Tatsache, dass Zitrushaine und Zitrusfrüchte schon in der Antike sehr beliebte und viel zitierte Früchte waren. So tauchen sie immer wieder in Heldenepen, Gemälden und Liedern alter Meister auf. Und wer im Barock als weltgewandt und kultiviert gelten wollte, musste konnte dementsprechend nicht auf solch Berühmtheiten in seinen Parkanlagen verzichten.

    Auch heute noch ein Genuss für alle Sinne

    Aber auch heute noch gelten Zitrusbäume als besondere Zierde im heimischen Garten. Ihr immergrünes Laub, die betörend duftenden Blüten und nicht zuletzt die aromatischen Früchte sind der Stolz eines jeden Gärtners.

    Doch wer einen Zitrusbaum selbst aus Kernen zieht braucht Geduld, denn häufig blühen solche Pfleglinge erst nach 10 Jahren und das bedeutet noch lange nicht, dass sie im gleichen Jahr auch tragen. Deutlich schneller geht es mit einem veredelten Exemplar, wobei man oftmals schon blühende oder tragende Exemplare im Handel findet.

    Dabei ist die eigentliche Haltung eines solchen Exoten gar nicht so schwer, vorausgesetzt man verfügt über einen hellen, kühlen und von Zugluft freien Raum zum Überwintern. Mit einem leicht sauren Substrat aus Humus, lehmiger Gartenerde und Torf und regelmäßigen Düngegaben im Sommer und einem gründlichen Rückschnitt im Frühjahr gedeihen die Pflanzen prächtig.

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