Mit Stauden Akzente im Garten setzen

Diese Pflanzen dürfen nicht fehlen

Stauden gehören zu den besten Pflanzen für einen blühenden Garten. Die Gewächse sorgen für attraktive Farbakzente im eigenen Stück Grün. Dabei ist die Auswahl riesengroß: von der kleinen einfarbigen Pflanze bis hin zur üppig wachsenden Staude mit prächtigen Farben. Gartenfreunde haben hier die Qual der Wahl. Dabei machen die beliebten Pflanzen nicht nur optisch etwas her, sie begeistern oft auch mit wundervollen Düften. Zudem locken sie Bienen und weitere Insekten an und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Umweltschutz. Kurzum: Es gibt viele gute Gründe, Staudengewächse in die Gartenplanung mit einzubeziehen und die Beete mit ihnen aufzupeppen. Gleichzeitig lassen sich einige Arten auch in den Topf setzen und damit dekorativ für den Balkon, die Terrasse oder den Eingangsbereich einsetzen.

Zierlauch im Garten

Stauden einpflanzen

Die interessanten Pflanzen haben ganz unterschiedliche Ansprüche an den Boden. Die meisten Stauden mögen einen pH-Wert, der leicht sauer bis neutral ist. Wer Stauden einpflanzen möchte, muss darauf achten, dass der Standort etwas windgeschützt ist. Gerade hochwachsende Arten drohen bei starkem Wind abzuknicken. Licht ist ein weiterer entscheidender Faktor beim Einpflanzen der blühenden Schönheiten. Einige Staudenarten mögen sonnige Standorte, andere kommen auch mit schattigen Flecken gut klar. Die beste Zeit für das Pflanzen ist das Frühjahr.

Aber auch im Herbst können die Gewächse in die Erde gesetzt werden. Bevor sie in den Boden kommen, sollte der Untergrund aufgelockert werden. Auch Wurzelunkräuter werden dabei am besten entfernt. Gartenfreunde sollten darauf achten, dass es ausreichende Abstände zwischen den einzelnen Stauden gibt. So haben diese viel Platz zum Wachsen und kommen sich nicht gegenseitig in die Quere. Anschließendes Angießen hilft den Wurzeln dabei, Halt zu finden.

Stauden pflegen

Gerade in der ersten Zeit nach der Pflanzung darf der Boden nicht austrocknen. Die Wurzeln sind in den ersten Wochen noch zu klein, um Wasser aus tiefen Bodenschichten anzuziehen. Dünger hingegen ist im ersten Jahr nicht notwendig. Damit Unkraut in der Umgebung den Staudengewächsen keine Nährstoffe streitig macht, sollte dieses entfernt werden. Im Frühjahr geht es erfrorenen Blättern und Blütenständen an den Kragen. Lupine, Rittersporn und Sommersalbei schenken uns ihre üppigen Blüten, wenn sie nach der ersten Blüte zurückgeschnitten werden.

Das lohnt sich auch bei fleißig wachsenden Arten wie Astern. Weil sie mit zunehmender Höhe kahler und instabiler werden, lohnt sich ein Rückschnitt im Sommer. Dann wachsen sie kompakter und präsentieren mehr Blüten. Im Herbst schneiden Gartenfreunde die Staudenpflanzen am besten kurz über dem Boden ab. Das schafft den notwendigen Platz für Neuaustriebe im kommenden Frühjahr. Gleichzeitig wird damit Pilzerkrankungen der Kampf angesagt.

Mit der richtigen Erde werden Stauden groß


Eupatorium fistulosum

Wie Staudengarten gestalten?

In einem Staudengarten wird es nie langweilig. Mit der großen Auswahl an Stauden lassen sich ganze Gärten begrünen.

Lysimachia clethroides 'Snow Candle'

Wie Stauden winterfest machen?

Damit der Staudengarten im neuen Jahr wieder in voller Schönheit erstrahlt, sollte man die Stauden winterfest machen.

Heuchera micrantha 'Fire Chief'

Welche Stauden für den Schatten?

Mit den passenden Stauden lassen sich dunkle Flecken im Garten bunt gestalten. Die stellen alle anderen Pflanzen in den Schatten!

Mit den richtigen Stauden wird der Garten schön

Stauden - die schönsten Kombinationen

Knallige Farben und passende Kombinationen mit anderen Blumen und Gewächsen bringen jede Menge Leben in das Beet. Wer seinen Stauden passende Nachbarn zur Seite stellen will, muss darauf achten, dass es sich um keine konkurrenzstarken Gewächse handelt. Hervorragende Begleiter sind also eher zarte Pflanzen wie Schleierkraut oder Türkischer Mohn. Auch sehr gefragt sind Stauden, die farblich aufeinander abgestimmt sind. Das Zusammenspiel verschiedener Nuancen wirkt dabei besonders beeindruckend. Für leuchtende Gelbtöne sorgen beispielsweise Taglilien und Stauden-Sonnenblumen neben Sonnenhut und Mädchenauge. Um die leuchtenden Farben ein wenig einzubetten, wählen Gartenfans am besten Wildkräuter, Ziergräser oder Edelrauten. So ergibt sich ein stimmiges Bild im Beet. Immer moderner werden zudem Kombinationen mit Blattschmuckpflanzen und Blütengewächsen. Blauraute, Currykraut oder Edelraute sind die perfekte Kulisse für kräftige Blütenfarben. Wer die Staude in den Vordergrund stellen will, kann mit dunkellaubigen Sorten wie dem Wasserdost arbeiten.

Besonderheiten von Stauden

Stauden überzeugen nicht nur mit leuchtenden Farben, sie sind auch besonders pflegeleicht. Gleichzeitig gibt es sie in nahezu unendlichen Wuchsformen, Farben und Größen. Das macht sie zu beliebten Allroundern in der Gartengestaltung, die in keiner Grünanlage fehlen sollten. Spannend kombiniert lassen sie das Beet leuchten, gleichzeitig dekorieren sie in Gefäßen den Balkon oder die Terrasse. Auch als einladender Schmuck vor der Eingangstür machen sie sich gut.

Hier wirken sie einladend und empfangen Gäste direkt mit hübschen Farben oder Düften. Wer den Staudengewächsen den idealen Platz anbietet und sie regelmäßig zurückschneidet, hat lange Zeit Freude an den blühenden Schönheiten. Noch dazu verbreiten die gefragten Pflanzen je nach Art wunderbare Düfte und locken Bienen an. So können Gartenfreunde einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten und werden dafür mit singenden Vögeln und Bienensummen belohnt.

Die richtige Blumenerde für Stauden



Unsere schönsten Stauden

Diese Vertreter stehen hoch im Kurs

Hübsche Staudengewächse dürfen in einem artenreichen Garten nicht fehlen. Besonders beliebt bei Gartenfreunden ist dabei die Winterharte Eisblume. Die Pflanze überzeugt mit hübschen Farben in kräftigem Weiß und Violett. Gleichzeitig gehört sie zu den bienenfreundlichen Gewächsen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Zur Auswahl steht auch eine ganze Reihe weiterer Stauden.

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